Die Provinzhauptstadt Andalusiens, Sevilla, bewahrt einen großen Teil der spanischen Geschichte der Region, angefangen bei der Plaza de España, die in einer Mischung aus barocker, renaissancehafter und neomaurischer Architektur für die Ibero-Amerikanische Ausstellung von 1929 im beeindruckenden María-Luisa-Park errichtet wurde, bis hin zum UNESCO-Weltkulturerbe in der Altstadt. Dieses umfasst das Archiv der Indias — das Depot für historische Dokumente zur Verwaltung des spanischen Kolonialreichs in Amerika und auf den Philippinen —, den Königlichen Alcázar von Sevilla sowie die Kathedrale von Sevilla, drei historische Bauwerke, die bequem zu Fuß erreichbar sind.